Ein Sommerabend

Ein fantastisch schöner Sommertag – sehr warm, die Kinder machten mit den Wasserpistolen sich gegenseitig nass, durften ins Planschbecken (Saisoneröffnung!) und das Abendessen gab es im Anschluss auf der Terrasse. 
Die Kinder waren dann irgendwann mal (lt. deren Aussage viel zu früh) im Bett, die Frau schon längst beim Nachtreffen der Erstkommunionsgruppenleiterinnen und ich konnte mit dem Laptop auf der Terrasse noch arbeiten. 

Später schaute dann noch ein ehemaliger Firmling mit (s)einer Freundin vorbei und die Unterhaltung war zumindestens von meiner Seite aus sehr angenehm (das erstaunliche dabei ist, dass ich mich danach immer frage: habe ich zu viel geredet, zu viel ausgefragt, war ich zu neugierig? Aber anscheinend wirke ich immer souveräner als ich bin). Das Eis dabei schmeckte sowieso. 

Als die beiden gingen, bekamen auch noch die Blumen ihr Wasser und Stonehenge lud mal wieder zu einem Foto ein: 

Stonehenge

Nach einem längeren Telefonat mit meinem Schwiegervater sitze ich jetzt (22:26 Uhr) auf der Terrasse und höre dem Konzert der Frösche zu. 

Und warum ich das schreibe? Weil ich auch das folgende hätte schreibe können: 11 h Arbeit, zwei von drei Kollegen fehlen, deren Arbeit ich teilweise mit erledigen muss; Projekte verschieben sich und müssen neu terminiert werden, Rückrufbitten und zu beantwortende Mails kommen schneller rein als sie (kompetent) beantwortet werden können und Ansprechpartner sind nicht erreichbar.  Als ich die Arbeit verlassen habe, war der Tag bereits mental abgehackt. 

Und was wird bei mir von diesem 12.05.2015 bleiben? Die ersten fünf Absätze – ein wunderbarer Sommerabend. 

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Über fliegerbaer

Flugsüchtig. Dosen suchend. Neugierig.
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2 Antworten zu Ein Sommerabend

  1. Bianca Stiegler schreibt:

    Wunderschön! Genau für diese Einstellung liebe ich dich so sehr!

    91242! Dein Bangabär

    >

  2. magguieme schreibt:

    Alleine beim Abend habe ich mich gefragt, wie lange deine Tage sind. Dann noch der Schwung vom Tag-Tag dazu. Puh!
    Und das Ende? Fulminant und essentiell!
    Danke

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